Marvin Mügge

marvin-mueggeMein Name ist Marvin Mügge. Ich bin Jahrgang 1976 und arbeite seit 2015 hauptberuflich als freier Journalist.

Davor habe ich allerhand Kram studiert und gemacht: Zunächst studierte ich 14 Semester Physik an der TU Berlin. Irgendwann dämmerte mir jedoch, dass sich keiner meiner Kommilitonen und Professoren wirklich für die philosophischen Konsequenzen der Relativitäts- und Quantentheorie interessiert – stattdessen wollten alle immer nur irgendetwas ausrechnen (diese Typen hatten ein nahezu obszönes Verhältnis zu ihren Formeln).

Da ich das mit der Zeit ziemlich ermüdend* (*eklig) fand, entschied ich, dass ich lieber etwas studieren sollte, was nichts mit Zahlen zu tun hat. Also landete ich an der Humboldt Universtität zu Berlin (ja, so heißt das: zu Berlin) und widmete mich dort weitere sieben Semester der Deutschen Literatur und Germanistischen Linguistik. Obwohl ich mir im Uni-Shop extra eine “HU Berlin”-Kaffeetasse gekauft hatte, gab ich aber auch dieses Studium letztendlich auf, da ich zu dieser Zeit voll in so einem “Ich werde Musiker und keiner hält mich davon ab”-Ding drin steckte: Ich hatte während des Studiums zwei Plattenlabel gegründet, arbeitete als Produzent, veröffentlichte mehrere eigene Singles unter meinem Pseudonym Hank Dexter und sah mich schon als zukünftigen Jay-Z der Indie-Rock-Szene. Es stellte sich jedoch heraus, dass es auch in der Musikbranche irgendwie immer um Zahlen ging und meine einfach nicht ausreichten, um die Sammlung historischer Sportwagen, das Haus an der Côte d’Azur, den Weltraumspaziergang sowie den Poolboy zu finanzieren. Damit war die Luft irgendwie raus.

Das Einzige, was mir immer Spaß gemacht hatte seit ich einen Tintenkiller in der Hand halten konnte, war das Schreiben. Spaß ist großartig. Jeder mag Spaß. Wir sollten alle viel mehr Spaß an dem haben, was wir so den ganzen Tag tun. Also beschloss ich im zarten Alter von 36 Jahren, dass ich endlich meine berufliche Bestimmung gefunden hatte: Schreiberling.

Den Sprung in das Haifischbecken “Schreiberling-Business” schaffte ich 2012 mit einer Anstellung als Online-Redakteur bei maskworld.com, wo ich drei schöne Jahre mit dem Texten von Produktbeschreibungen für Faschingskostüme und Horror-Masken, Newsletter-Basteln, SEO-Optimierungen, Social Media Management, Content Marketing und allem, was sonst noch so textlich anfiel, verbrachte.

Parallel dazu habe ich mir 2012 mit der Gründung von Weltenschummler im Juli 2012 einen echten Traum erfüllt: Mein eigenes Medium. Mein Blog. Mein Schatz. Fuck you all. Lang lebe Gonzo. Denn auch wenn so ein Job als Online-Redakteur eine feine Sache ist, zog es mich doch schon immer in den Journalismus. Bereits kurz nach dem Abitur erhielt ich meine erste Absage von der taz, mit der Begründung, dass meine Tätigkeit als Chefredakteur und Herausgeber der Schülerzeitung mich nicht qualifiziere, für eine überregionale Tageszeitung zu schreiben. Dass ich jetzt unter anderem als Social Media Redakteur für die BILD am SONNTAG arbeite, steht dazu natürlich in keinerlei Zusammenhang.

Ach, ja – im April 2014 habe ich meinen Debütroman “Bad Banks” veröffentlicht. Also eigentlich ist es ein Drehuch. Klingt verwirrend, ist aber ganz einfach und voll toll. Sollte euch das tatsächlich kratzen, lest ihr einfach hier weiter.

So long, suckers!


P. S.: Sollte mich jemand kontaktieren wollen, zum Beispiel weil er mir tonnenweise Geld fürs Schreiben bezahlen möchte, gibt es auch einen etwas businessmäßigeren Text über mich bei Torial:

Marvin Mügge bei Torial

Außerdem findet man mich in den folgenden sozialen Netzwerken:

Marvin Mügge auf Facebook
Marvin Mügge auf Twitter
Marvin Mügge auf Google+
Marvin Mügge auf Xing

Mein bevorzugtes soziales Medium ist übrigens Twitter, weil die Leute da irgendwie zwar ein bisschen panne, aber sehr sympathisch sind. Also folgt mir einfach auf Twitter. Und Google+ dann auch gleich noch, das wäre nämlich perfekt aus SEO-Gründen und so. Bei Facebook könnt ihr mich abonnieren, ist super für mein Ego. Von Freundschaftsanfragen bitte ich hingegen abzusehen, es sei denn, wir kennen uns persönlich. Und auf Xing bin ich eigentlich nur, weil es zum guten Ton gehört. Leider treiben sich dort nur nervtötende Businesskasper, Versicherungsvertreter und Leute, die sich selbst viel zu ernst nehmen, rum.