J. J. Abrams’ “S” – die zu Papier gewordene Mystery Box

Image via Wired

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Als ich eben das Review von J. J. Abrams neuem Roman (!) “S” auf Wired fand, hüpfte mir fast das Herz aus der Brust – J. J. Abrams hat ein Buch geschrieben!? Ich schnappe nach Luft, klicke, lese – und bin von der Überschrift “Reading J.J. Abrams’ Novel S. Is Like Downloading Lost to Your Brain” derart angefixt, dass ich mir sofort das vor drei Tagen erschienene Werk bestellt habe (>> Amazon Partnerlink).


Ich versuche mal zusammenzufassen: J. J. Abrams’ “S” ist die zu Papier gewordene Mystery Box und enthält Unmengen an versteckten Referenzen zu seinen filmischen Werken. Es gibt mindestens vier verschiedene Erzähl- und Metabenen, die sich wiederum untereinander referenzieren und ineinander greifen. Das Buch ist ein fiktives Artefakt, mit handschriftlichen Passagen (keine Schreibschrift-Typo, sondern Handschrift!) und natürlich – wie sollte es bei Abrams anders sein – durchsetzt mit Rückblenden, Zeitsprüngen und jede Menge Mystik.

Klingt kompliziert? Ja. Ist es konfus? Nein. Graeme McMillan von Wired schreibt zu ihrem Leseerlebnis:

Needless to say, S. is a very dense read; Ship of Theseus alone is a 460-odd page book that could best be described as a Kafka pastiche in which the amnesiac lead undergoes a journey-cum-political metaphor for the industrial revolution and birth of the military industrial complex, complete with assassinations, ghost pirate ships and potential time travel mixed in for good measure. S. the book goes far beyond that, though, with ephemera like newspaper clippings, letters, postcards and photographs scattered throughout.

It isn’t a difficult read, however … Reading S., and trying to decode everything — both for my own entertainment and education – was an incredibly enjoyable, fun experience, as well as a particularly immersive one.

Im Sommer dieses Jahres erschien übrigens, ohne jeglichen Kommentar, ein Teaser im Netz, der (wie wir jetzt wissen) “S” ankündigte:

Ich hab noch keine anderen Rezension zu “S” gelesen – brauche ich aber auch nicht. Ich will das Teil haben und sobald ich es in den Händen halte, werde ich es liebkosen, verschlingen und selbstverständlich darüber bloggen.

Ich kann ohne jede Übertreibung sagen, dass ich ziemlich aufgeregt bin. Das ganze Review zu J. J. Abrams’ “S” findet ihr >> hier <<.

Wer mehr über die Mystery Box wissen möchte, gibt sich folgenden TED Talk:

Marvin Mügge

Marvin Mügge

Weltraumpräsident at Weltenschummler
Gonzo-Journalist. Hat als Einziger das Ende von Lost verstanden und eine hohe Trash-Toleranzgrenze. Serienaddict, Kinogänger, Medienkritiker, GIF-Sammler und gescheiterter Physiker. Gründer von Weltenschummler.
Marvin Mügge
- 3 Wochen ago
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